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Nach meiner Krankheit habe ich fast 2 Wochen gebraucht um wieder normal zu funktionieren. Besonders mit dem Essen musste ich vorsichtig sein. Mit der Zeit fange ich an wieder etwas zu arbeiten, repariere Zäune, installiere und repariere verschiedene Solarlichter usw.

Das Motorrad hatte ich bereits kurz bevor ich krank geworden bin zerlegt.

Bedingt durch schlechtes sehr stürmisches Wetter konnte ich aber dann einige Zeit nicht mit dem Reparieren anfangen.

Teilweise hat es so stark geregnet das aus dem Weg vor dem Haus ein ein Bach wurde.

Ende März fange ich dann das erste mal an das Gras auf dem Gelände zu schneiden. Insgesamt brauche ich 3 Tage dafür und habe anschließend einen ganz schönen Muskelkater.

Die zwei Ziegen auf dem Gelände sind sogar trittsicher auf den Maschendrahtboxen.

Witzig ist auch das Ausführen der Ziegen und des Schafes. Ich komme mir vor wie bei den Bremer Stadtmusikanten. Der älteren Ziege folgen die zweite Ziege und das Schaf und normalerweise ein Hund und eine Katze (sind auf dem folgenden Film nicht mit drauf).

Seit Anfang April bin ich nicht mehr ganz so alleine auf dem Gelände. Holly arbeitet wieder regulär in der Woche und wir fangen gemeinsam an das Gelände auf Vordermann zu bringen. Bei dem Malen hilft manchmal auch Lena, eine Deutsche die hier auf Kos wohnt. Es tut gut auch mal etwas deutsch reden zu können.

Ausserdem fangen wir an wilde Katzen und Hunde zu fangen um diese sterilisieren zu lassen. Auf Kos gibt es Unmengen davon. An jeder Stelle sieht man streunende Katzen.

An einer Stelle mitten im Wald gibt es einen Fütterungsplatz für Katzen. Hier leben auch etliche Pfaue.

Nach dem Einfangen der Katzen werden diese zum Tierarzt gebracht, sterilisiert und dann zur Beobachtung für zweit Tage bei uns überwacht.

Danach werden sie wieder in der Nähe der Einfangstelle freigelassen.

Ich muss gestehen das mir die Einsamkeit auf dem Gelände doch mehr zugesetzt hat als ich dachte. Ich genieße die Gespräche mit Holly und Lena. Die beiden sind super nett und sympatisch. Inzwischen ist mein Englisch um einiges besser geworden und ich komme kaum noch ins stocken wenn ich etwas erzählen will.

Kurz vor Ostern machen wir noch ein Bild für Marion, die Besitzerin des Hauses.

Endlich überwinde ich mich auch mal wieder am Motorrad zu arbeiten. Beim Säubern der vielen Roststellen finde ich dann zwei Rahmenbrüche die geschweißt werden müssen. Super. Ich selbst kann nicht gut schweissen und das Motorrad kann ich im jetzigen zerlegten Zustand nur schwer transportieren.

Rory teilt mir dann eine Adresse mit wo ich nach einem Schweisser fragen kann. Dort angekommen frage ich und bekomme die Auskunft das es kein Problem ist vor Ort zu schweissen und das in einer Stunde jemand da ist. Klasse.

Die eine Bruchstelle war allerdings durch Rost im Rahmen entstanden. Der Schweisser war wirklich fit und hat an der Stelle neues Material aufgebracht. Ich vermute das der Bruch auch durch die hohe Belastung durch die Kofferstrebe entstanden ist. In dem Koffer habe ich fast mein ganzes Werkzeug deponiert und er ist entsprechend schwer. Muss mir überlegen wie ich anders belade und nur leichtere Dinge in den Koffer machen.

Jetzt warte ich noch auf ein Ersatzteil dann kann ich das Motorrad wieder zusammenbauen. Diese Woche werde ich noch die gesäuberten Stellen und den Auspuff mit Lack bepinseln.

Hier noch ein paar Bilder von meiner Zeit hier:

Im Moment gehe ich davon aus das ich hier nicht vor Ende Mai wegkomme. Ende April sollen zwar ein paar der Beschränkungen wegfallen aber ich gehe davon aus das das Reisen dann noch zu schwierig ist. Mal sehen wie es dann weiter geht. Meine ursprünglichen Pläne werde ich auf jeden Fall nicht komplett in diesem Jahr schaffen. Ist aber kein Problem da ich genug Zeit habe.