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Griechenland – Peloponnes

Griechenland – Peloponnes

Eine regenreiche Woche verbringe ich zusammen mit Tilo, Navina und der kleinen Jonna in einem gemieteten Haus in der Nähe von Pylos.

Als das Wetter wieder besser wird gehts dann in Richtung Kalamata weiter. In der dortigen Hondawerkstatt lasse ich mir einen Kostenvoranschlag über die Schäden durch den Unfall am Motorrad machen. Auf dem Rückweg nach Pylos campe ich an einem einsam gelegenen Strand.

Dort erreicht mich die Nachricht das Tilo und Navina Probleme haben. Die Standheizung am Transporter ist ausgefallen. Nicht so gut bei den Nachttemperaturen um die 6 C° und einem kleinen Kind. Außerdem haben die beiden ein Nummernsschild verloren.

Ich bin am nächsten Morgen schon vor dem Sonnenaufgang wach und fahre bereits um 6 Uhr los. Um 8 bin ich mit Kaffee und Donougts bereits an der Ochsenbachbucht wo die beiden campen. Der Frühstücksservice hebt die Stimmung etwas.

Tilo vermutet das er das Nummernschild auf dem Weg an der Bucht verloren hat. Wir gehen die Strecke ab und er findet es tatsächlich in einer tiefen Pfütze.

Ich campe eine Nacht an der Bucht und fahre sehr früh in Richtung Norden weiter. Bei einem Zwischenstop treffe ich Petra, mit der ich zusammen von Bulgarien nach Griechenland gefahren bin. Tilo, Navina und auch Markus und Rebecka, ein anderes Paar das ich bereits kenne sind auch dort. Da ich bereits morgens um 8 Uhr dort eintreffe bringe ich natürlich wieder Kaffee und Süßigkeiten mit 🙂

Ich baue meine Zelt zuerst direkt in Strandnähe auf, unterschätze aber die Sturmböhen die an dem Tag wehen. Aus Angst das mein Zelt das nicht aushält baue ich nochmal ab und stelle es etwas windgeschützter auf.

Am nächsten Tag habe ich ein paar Probleme wieder auf die Strasse zu kommen.

Zum Glück ist grade ein Traktor in der Nähe. Der zieht mich ohne Probleme raus.

Ich fahre nochmal Richtung Norden in die Berge zu den Nedawasserfällen von denen mir viele der Reisenden hier vorgeschwärmt haben. Leider hatten die vergessen zu sagen das der Weg dorthin extrem steil und lang ist. Auf dem Rückweg habe ich geschnauft wie eine alte Dampflock.

Klatschnass geschwitzt komme ich wieder an meinem Motorrad an und fahre zum Elaiastrand um dort wild zu campen. Dort gibt es fließend Wasser und auch Duschkonstruktionen. Die sind allerdings mit kaltem Wasser. BRRRRRRRRR. Aber Wasserkontakt war bei mir dringend nötig.

Ich fahre nach zwei Tagen nochmal in die Berge.

Abends finde ich einen schönen Platz zum Campen direkt neben einem Fluß. Die Nacht in den Bergen ist doch sehr kalt. Morgens ist auf dem Zelt Raureif.

Ich fahre bis zur Lousiosschlucht einem kleinen Grand Canyon auf dem Peloponnes und kehre dann wieder in Richtung Süden um.

Griechenland hat viele Burgen. Das eine Strasse durch eine solche mitten durch führt habe ich bisher noch nicht gehabt.

Ich campe dann nochmal an der Ochsenbauchbucht. Thomas, ein anderer Reisender den ich hier kennen gelernt habe feiert seinen Geburtstag.

Am nächsten Nachmittag kommt dann die Polizei und lößt die Wildcampversammlung am Strand auf. Innerhalb von 1 h sind fast alle Fahrzeuge dort verschwunden. Ich entscheide mich dafür die Nacht noch dort zu bleiben und ganz früh am nächsten Morgen loszufahren.

Ich will weiter an der Küste lang in Richtung des zweiten Fingers des Peloponnes. Auf dem Weg dorthin treffe ich noch Daniela und Wolfgang, die ich aus Facebook kenne, zum Kaffee. Daniela hat sich beim Motorradfahren den Fuß gebrochen und die beiden müssen jetzt einige Wochen in Kalamata ausharren.

Ich habe mich wieder mit Tilo und Navina verabredet. Auf dem Weg zu den beiden mache ich noch einen kurzen Abstecher zum Kastro Kelephas. Einer verfallenen Burg bei Karavostasi.

Wir campen direkt an der hier sehr rauen, steinigen Küste. Morgens ist der Wind relativ stark so das wir in meinem Zelt frühstücken. Ich habe anscheinend doch ein Familienzelt gekauft 🙂

Mein nächstes Ziel ist Sparta. Ich fahre noch ein kleines bisschen an der Küste lang um mir ein Schiffswrack anzusehen.

Dann fahre ich wieder über kleine Strassen in die Berge. Auf der Suche nach einem Platz zum Campen schaue ich mir grade eine geeignete Stelle an als der Bauer vorbei kommt. Ich frage direkt ob ich hier campen kann. Kein Problem. Er will mir sogar einen Raum in einem kleinen Gebäude aufschliessen in dem ich übernachten kann. Ich bleibe aber lieber im Zelt. Trotzdem sehr nett.

Der restliche Weg nach Sparta ist herrlich. Schade das ich so langsam in den Kurven fahren muss. Der Lagersitz im Hinterrad ist schon wieder ausgeschlagen und macht Probleme.

Zum Abschluss des Tages komme ich noch in ein schönes Gewitter in den Bergen und bekomme richtig gut mein Motorrad gewaschen. Daraufhin entscheide ich mich doch dafür ein Zimmer zu nehmen und nicht auf den Campingplatz zu fahren.

Die nächsten Tage soll es richtig kalt werden. Deshalb miete ich ein Appartment in Kalamata. Da ich weiss das Tilo und Navina mit ihrer defekten Heizung noch in der Nähe sind frage die 2,5 ( 🙂 ) ob sie mit ins Appartment wollen. Das hat zwei Schlafzimmer. Sie sagen zu und ich mache mich auf den Weg.

Die Hauptstrasse von Sparta nach Kalamata ist wirklich sehenswert.

Tilo und Navina wollen am 18.02. , an meinem Geburtstag, weiter. Deshalb bleiben wir bis Mitternacht auf und ich bekomme meine ersten Glückwünsche und Geschenke und am nächsten Morgen sogar ein Bild 🙂

Zum Abschied werden noch Fotos gemacht.

Da inzwischen das Paket mit meiner Hinterradnabe auf dem Weg nach Griechenland ist fahre ich in Richtung des als Lieferadresse angegebenen Campingplatzes in Finikunda. Noch einmal Wildcampen mitten in den Bergen.

Im Moment bin ich auf dem besagten Campingplatz und warte auf das Paket.

In den letzten Wochen habe ich mich zu einer Entscheidung durchgerungen. Ich sehe in diesem Jahr keine Perspektive für meine weitere Reise in Richtung Osten. Außerdem fällt mir mein Motorrad langsam unter meinem Hintern zusammen. Seit der Reparatur des Zylinderkopfes verbraucht der Motor erheblich mehr Öl und das Heck verbiegt sich immer mehr (vermutlich der Rahmen gebrochen).

Ich habe mich dazu entschieden die Reise für dieses Jahr zu unterbrechen und nach Deutschland zurück zu kehren. Dort werde ich mir ein anderes Gespann suchen und warscheinlich auch für ein paar Monate eine Arbeit suchen um das Gespann zu finanzieren.

Griechenland – irgendwie bin ich vom Pech verfolgt

Griechenland – irgendwie bin ich vom Pech verfolgt

Das für den 28.12.2020 von DHL angekündigte Expresspaket mit der Ersatzschwinge für das Hinterrad kommt natürlich nicht an dem genannten Termin an. Keiner scheint bei DHL zu wissen wann eine Auslieferung stattfinden soll. Das Paket ist immerhin am 23.12. in Athen eingetroffen. Es heisst also warten und hoffen.

Ich mache in der Zeit einige Spaziergänge am Strand lang. Dadurch das zumindest bis Anfang Januar noch einige andere Reisende auf dem Campingplatz sind ist es auch nicht so langweilig.

Petra, mit der ich zusammen von Bulgarien nach Griechenland gefahren bin , ist auch noch auf dem Platz. Sie erklärt sich dazu bereit mir die Haare zu schneiden. Irgendwie bekomme ich bei jedem Haarschnitt ein längeres Gesicht. Wo bloß die Haare hin sind?

Das DHL-Paket kommt dann endlich am 13.01.21 an. Ganze 3 Wochen nach dem Versand. Einen Tag vorher hat sich dann, nach mehreren Emails von mir, auch endlich einmal DHL gemeldet. Bei drei Wochen Paketlaufzeit gehen anscheinend auch DHL die Argumente aus. Mir wird der komplette Paketpreis erstattet.

Am nächsten Tag mache ich mich gleich an die Reparatur.

In dem Paket das bereits vor Weihnachten angekommen ist war auch mein neues Zelt. Bisher hatte ich irgendwie noch keine Lust es einmal testweise aufzubauen. Das hole ich jetzt nach. Irgenwie habe ich mich beim Kauf mit den Dimensionen des Zeltes vertan. Wenn der Eingang etwas breiter wäre könnte ich sogar mein Gespann darin parken 🙂

Zusammen mit Andreas, einem schwedischen Radfahrer, der bereits seit 15 Jahren unterwegs ist, feiere ich am meinem letzten Abend auf dem Campingplatz dann die Reparatur des Motorrades.

Da das Wetter in den nächsten Tagen schlecht und die Temperaturen in Richtung Gefrierpunkt gehen sollen miete ich mich für die nächsten Tage in einem Hotel ein. Auf dem Weg dorthin fahre ich noch etwas durch die Berge. Endlich wieder mit Miss Marple auf der Strasse zu sein macht Spass.

Am nächsten Tag macht mich der Hotelbesitzer darauf aufmerksam das das Beiwagenrad platt ist. Ich hangel mich im Moment von Panne zu Panne. Der Hotelbesitzer ruft sofort jemanden an und signalisiert mir, dass gleich jemand vorbei kommt um zu helfen. Nach 15 Minuten taucht ein Rollerfahrer mit einem Druckbehälter unter dem Arm auf und pumpt den Reifen auf. Ich folge ihm und stelle fest das er von einem Reifenservice der nur 200 m entfernt ist kam. Innerhalb von 10 Minuten ist mein Reifen geflickt und wieder eingebaut.

Nach vier Tagen im warmen Hotelzimmer fahre ich weiter in Richtung Pylos. Dort haben Tilo und Navina, ein deutsches Paar das ich auf dem letzten Campingplatz kennen gelernt habe, ein Häuschen mit einem zweiten Schlafzimmer gemietet. Hier kann ich die nächsten Tage unterkommen.

In Pylos dann erwischt es mich richtig. aus einer Seitenstraße heraus nimmt mir ein Kleinwagen die Vorfahrt und schiebt mich und das Motorrad mit Schwung zur Seite. Im ersten Moment stehe ich so unter Schock das ich nicht kappiere was passiert ist. Als ich absteige sehe ich die große Beule im Tank, ungefähr 10 cm vor der Stelle wo mein Knie war. Dort ist die Motorhaube des Autos eingeschlagen. Ich hatte also Glück im Unglück. Mein Knie hätte das garantiert nicht ausgehalten.

Der Unfallverursacher ruft die Polizei hinzu um den Unfall aufzunehmen.

Danach soll jemand von der Versicherung des Autofahrers vorbeikommen. In einer Stunde will jemand vorbeikommen. Die Frau des Fahrers sagt mir dann lächelnd das die Stunde in griechischer Zeit zu verstehen ist. OK, das kann dann dauern.

In der Wartezeit sehe ich mir den Schaden am Motorrad genauer an. Der Hilfsrahmen um den Motor, an dem der Seitenwagen aufgehängt ist, ist auf der rechten Seite bis an den Kühler herangedrückt. Der Alutank hat hat eine große Beule, scheint aber noch dicht zu sein und der Schalthebel ist nach vorne verbogen.

Nach fast 3 Stunden taucht dann endlich jemand von der gegnerischen Versicherung auf. Es handelt sich hierbei allerdings um den Fahrer eines Abschleppwagens der ein paar Bilder macht und den Unfall nochmal aufnimmt. Mir wird gesagt das die Versicherung sich in den nächsten Tagen bei mir melden wird.

Insgesamt scheint Miss Marple aber fahrtauglich zu sein. Nur mit dem Schaltheben habe ich Probleme zu schalten da er am Motorgehäuse schabt. In wie weit der Rahmen verzogen ist wird sich in den nächsten Tagen bei Testfahrten herausstellen.

Trotz dem Schaden am Motorrad kann ich wirklich froh sein das mir gar nichts passiert ist. Ich habe noch nicht einmal einen blauen Fleck abbekommen.

Im nachhinein habe ich festgestellt, dass ich gar nicht bis nach Pylos hätte fahren müssen. Das Häuschen war 7 Km vor der Stadt. Ich hatte mich mit der Adresse vertan. Der Unfall hätte also gar nicht passieren müssen 🙁

Mal sehen wie es weitergeht.

Griechenland – Das Winterquartier im Lockdown

Griechenland – Das Winterquartier im Lockdown

Ende November machen Petra und ich uns auf den Weg nach Griechenland.

Da Plowdiv direkt auf unserem Weg liegt beschließen wir uns die Stadt anzuschauen. Bisher sind mir die Gewichtsbegrenzungen an Brücken und Strassen nichts so aufgefallen aber da Petras LKW ein Gewicht von 21 Tonnen hat kann sie manche Stecken nicht fahren. Auf dem Weg in die Stadt übersieht sie einfach das 12 Tonnenschild und wir finden einen abgelegenen Parkplatz in der Nähe der Innenstadt.

Wir bleiben 2 Tage dort an denen Petra erheblich mehr Energie zeigt als ich. Nach dem ersten Tag habe ich Muskelkater. Da Petra behauptet das wir gar nicht so weit gegangen sind schalte ich am zweiten Tag meinen Tracker ein. Irgendwie habe ich das Gefühl das Petra alle aufwärts führenden Treppen der Stadt findet 🙂 . Am Ende zeigt mein Tracker an das wir 13 Km gelaufen sind. Für mich Weichei eine beachtliche Leistung.

Es hat sich aber gelohnt. Plowdiv ist auf jeden Fall sehenswert.

Am 30.11. kommen wir in Sandanski, in der Nähe der griechischen Grenze, an. Dort wollen wir unseren für den Grenzübertritt benötigten PCR-Test machen lassen. Da die Temperaturen Nachts um den Gefrierpunkt liegen darf ich mit meiner Isomatte in Petras beheiztem LKW schlafen.

Der Test liegt dann am 2.12. vor und wir fahren zur Grenze weiter.

Petra reiht sich in die LKW-Schlange ein, ich in die der Autos. Nachdem ich dem Zöllner meine Papiere gegeben habe behauptet dieser, daß eine Einreise aus touristischen Gründen nach Griechenland wegen des Lockdowns zur Zeit nicht möglich sei. Ich mache ihn darauf aufmerksam, daß auf der Seite der griechischen Regierung etwas anderes steht. Nach einigem hin und her schleppt er mich zu seinem Vorgesetzten und die Diskussion geht weiter. Nachdem ich klargemacht habe das ich auf jeden Fall einreisen will werde ich nach der Reservierung für das Hotel oder die Pension gefragt zu der ich fahren will. Ich teile den beiden mit, daß ich keine Reservierung habe da in Bulgarien bereits Schnee liegt und ich nicht sagen konnte wie lange ich mit dem Motorrad brauche um an den Peloponnes zu gelangen. Ich werde noch darauf aufmerksam gemacht das die Polizei, wenn sie mich anhalten sollte, mir ein Bußgeld aufbrummen wird da das reisen zur Zeit in GRiechenland nicht erlaubt sei. Dann werde ich zu dem Häuschen in dem der Corona- Schnelltest durchgeführt geleitet.

Petra ist inzwischen, ohne irgendwelche Diskussionen oder einen Schnelltest über die Grenze gekommen und wartet auf mich. Nach 20 min habe ich dann das negative Ergebniss und kann auch weiter fahren.

Da es mir zu kalt für das fahren auf kleinen Strassen durch die Berge ist fahre ich zusammen mit Petra die komplette Strecke Autobahn. An dem Raubbürgertum Griechenlands in Sachen Autobahngebühr sollte sich Deutschland mal eine Scheibe abschneiden 🙂

Nach zwei Tagen kommen wir auf dem Campingplatz im Nordwesten des Peloponnes an.

Bedingt durch den derzeitigen Lockdown sind auf dem Campingplatz viele Reisende die abwarten wie es hier weitergeht. Ich komme schnell in Kontakt und wir haben einige gesellige Abende zusammen. Einige Strandspaziergänge gehören auch zu meinem Tagesablauf. Bei strahlendem Sonnenschein und um die 18 °C lässt es sich aushalten.

Endlich habe ich auch Zeit das Loch in der Isomatte, dass mich seit Montenegro dazu zwingt die Matte in der Nacht neu aufzublasen, zu suchen und zu flicken.

Nach zwei Wochen auf dem Platz werde ich wieder einmal unruhig. Nach einer Woche Dauerregen beschließe ich weiter nach Süden und auf dem Weg dorthin etwas kreuz und quer durch die Berge zu fahren. Ich gehe einfach davon aus, daß die Polizei auf den kleinen Strassen nicht so präsent ist.

Am ersten Abend finde ich einen herrlichen Zeltplatz auf einer Bergkuppe mitten in den Bergen.

Am zweiten Tag fahre ich weiter durch die Berge und genieße das Gefühl endlich wieder unterwegs zu sein.

Da Olympia auf meinem Weg liegt halte ich dort an. Leider sind durch den Lockdown alle Museen und historischen Plätze geschlossen und ich komme nicht rein.

Kurz darauf, in einer Kurve auf einer kleinen Strasse, gibt es einen Schlag und in Richtung Hinterrad eine starke geräuschentwicklung. Beim Nachschauen stelle ich fest das die Hinterradschwinge nicht richtig fest ist. In der Hoffnung das nur das Schwingenlager defekt ist versuche ich mit der Einstellschraube etwas mehr Druck auf die Lager zu bringen. Das bringt aber keinen Effekt. Sobald ich nur leicht in eine Kurve fahre kommt es zu starken Geräuschen. Ich vermute das die Antriebswelle aufgrund der losen Schwinge im Kardantunnel schabt.

Zurück zum Campingplatz sind es 65 Km. Für die Strecke brauche ich in ganz vorsichtiger Fahrweise 2 h.

Am nächsten Tag zerlege ich das Motorrad und muss feststellen das nicht das Lager defekt ist sondern der Bolzen der im Lager steckt von der Schwinge abgebrochen ist. Klasse. An der Stelle schweissen ist mir zu heikel da die beiden Lagerbolzen genau zueinander laufen müssen. Es ist also wieder einmal ein Ersatzteil fällig.

Wie immer bisher ist auf Ralf verlass. Er hat eine Schwinge im Lager und schickt sie mir super schnell zu. Ich habe extra, trotz der hohen Kosten von 200 € das Paket per Express versenden lassen da es mir um die Weihnachtszeit zu heikel war mit dem normalen Paketversand. Auf 4 Wochen Wartezeit habe ich wirklich keine Lust.

Voraussichtlich morgen soll das Paket ankommen und ich kann das Motorrad wieder fahrbereit machen.

Böse Zungen behaupten inzwischen das, wenn ich irgenwann mal zurückkommen sollte, das Motorrad durch die Vielzahl der inzwischen ausgetauschen Teile ein komplett andere Bike wäre. Tja, so ganz unrecht haben sie nicht 🙂

Griechenland – Peloponnes und West-Griechenland

Griechenland – Peloponnes und West-Griechenland

Landschaftlich ist hat der Peloponnes einiges zu bieten. Auf meinem Weg um die Insel (ist sie seit dem Korintkanal) herum geniesse ich die sehr kurvigen Strassen und das Wechselspiel von Bergen und Meer. Teilweise halte ich alle paar Kilometer an weil der Ausblick klasse ist oder um ein Foto zu machen.

Mir gefällt es gut

Zum Abschluss der Peloponnestour fahre ich einen Schlenker ins Inland.

Ich mache bei den Übernachtungen eine Mischung aus Zelten auf dem Campingplatz (die Plätze sind fast leer) und Wild campen. An einem Abend campe ich an einem Stausee in den Bergen und sehe schon von weitem ein Gewitter anziehen. Der erste Blitz schlägt gefühlte 20 m neben dem Zelt ein. Da ist mir doch etwas das Herz in die Hose gerutscht. Etwa 20 m entfernt war eine verfallene Bar. Ein Teil des Daches war noch in Ordnung so das ich wenigstens nicht nass geworden bin. Nach einer Stunde war der Spuk vorbei und ich konnte wieder zum Zelt.

Dabei schaffe ich es wirklich auf insgesamt 500 Km an keiner einzigen Tankstelle vorbei zu kommen. Deshalb musste ich zwischenzeitlich etwas Benzin aus dem Beiwagentank umpumpen.

Inzwischen bin ich in Bezug auf die Strassen bereits einiges gewöhnt aber manches überrascht mich dann doch noch. Ich hatte wieder einmal mit Google-Maps navigiert. Dort war eine Strasse eingezeichnet die meinen weg um ca. 100 Km abkürzen würde (ich hätte sonst komplett um das Bergmassiv herum fahren müssen). Die Strasse entpuppte sich dann als sehr schlechter Feldweg, was ich bereits vermutet hatte. Nach 3-4 Km fing aber plötzlich eine Strasse mit relativ neuem Fahrbahnbelag an. Da habe ich mich doch sehr gefreut. Bis dieses Teilstück auftauchte.

Ganz wohl war mir beim durchfahren der Engstelle nicht aber es ging alles gut.

Als Abschluss der Inseltour habe ich mich 2 Tage auf einem Campingplatz ausgebreitet. Am zweiten Tag stand zwei Plätze weiter dann ein Wohnmobil mit schweizer Kennzeichen. Eigentlich wollte ich nur fragen ob es stört wenn ich an den Stromanschluss direkt neben dem Bus mein Laptop anschließen kann.

Ich habe mich dann so mit Rosa (im Unruhestand 🙂 www.lostin europeweb.wordpress.com ), der Besitzerin des Wohnmobils festgequatscht das ich erst um 3 Uhr ins Bett gekommen bin. Hat wirklich Spass gemacht.

Ich habe leider an dem Tag kein Bild von Rosa gemacht deshalb ein Bild von Ihrer Homepage

Am nächsten Tag habe ich mich in Richtung Delphi aufgemacht. Ich wollte mir die Steinhaufen 🙂 dort mal ansehen.

Am Eingang dort frage ich ob ich meine Jacke und meinen Helm dort abgeben kann. Da macht mir aber Corona einen Strich durch die Rechnung. Die Leute dürfen nichts einlagern. Daraufhin lege ich die Sachen um die Ecke hinter eine Bank. So sind sie zumindest im Blickfeld der Pförtnerinnen. Diese werde dann aber etwas patzig. Das wäre nicht erlaubt. Somit fällt die Delphibesichtigung heute für mich aus.

Ich fahre in der Nähe der Mittelmeerküste durch die Berge West-Griechenlands in Richtung Albanien.

An einem Tag fahre ich einen Pass durch die Berge. Die Wolken hängen so tief das ich durch sie fahre. Teilweise beträgt die Sicht nur ungefähr 10-15 m.

in einer Kurve steht dann plötzlich eine Kuh mitten auf der Strasse. Ich bin, trotz Vollbremsung und relativ geringer Geschwindigkeit erst einen Meter vor der Kuh zum stehen gekommen.

Nahe der Albanischen Grenze entscheide ich mich kurzfristig noch nach Korfu überzusetzen. Ich habe in Google eine Fährverbindung von dort nach Albanien gefunden. An dem Tag zelte ich auf einer Wiese nahe einer Kapelle auf über 1100 m Höhe. Das Panorama war klasse.

Am nächsten Tag nehme ich die Fähre nach Korfu

Schon am Anfang merke ich das sich Kurfu von den griechischen Inseln die ich bisher besucht habe stark unterscheidet. Es gibt kaum einen Fleck auf der Insel (zumindest an den Strassen) der nicht bebaut ist. An der gesamten Küste die ich gesehen habe steht ein Touristenhotel an dem anderen.

Deshalb will ich gleich am nächsten Tag die Fähre nach Albanien nehmen. Ich quartiere mich auf einem Campingplatz ein auf dem ich der einzige Gast bin. Ist schon etwas gespenstisch.

Am nächsten Morgen stehe ich früh auf weil die Fähre nach dem Fahrplan den ich im Internet gefunden habe bereits um 8 Uhr fahren soll. Nach einer Odyssee durch den Hafen auf der ich niemanden finden kann der mir sagen kann wann und wo die Fähre abfährt bekomme ich die Info wo das Büro der Fährgesellschaft ist und fahre hin.

Tja, alle Fährverbindungen nach Albanien waren leider, bedingt durch das Schliessen der griechischen Grenze, eingestellt worden. Leider hat die Fährgesellschaft das mit keinem Wort auf ihrer Homepage erwähnt.

Ich nehme also die Fähre zurück aufs griechische Festland und fahre von dort aus zur Grenze. Der griechische Zöllner fragt mich dort ob ich wüßte das ich, wenn ich die Grenze passiert habe, nicht mehr zurück nach Griechenland könne da die Grenze von der Seite her geschlossen sei.

Meine Antwort war das 8 Monate Griechenland, auch wenn sie schön waren, erst einmal für mich reichen.

Auf nach Albanien in ein weiteres mir unbekanntes Land.

Ich bin schon sehr gespannt was mich dort erwartet.

Griechenland – 5 Monate Kos. Endlich geht es wieder auf Reisen

Griechenland – 5 Monate Kos. Endlich geht es wieder auf Reisen

Den ganzen April arbeite ich zusammen mit Holly daran alles auf dem Platz in Ordnung zu bekommen. Zusätzlich fangen wir gemeinsam an wilde Hunde und Katzen einzufangen um diese sterilisieren zu lassen. Das ist eine der Haupttätigkeiten von Gasah (Greek and Swiss Animal Help) hier.

Anfang Mai kommt dann Marion, die Besitzerin des Tierzentrums, aus der Schweiz wieder nach Kos. Ich reinige einen ganzen Tag lang mein Appartment 🙂

Ab diesem Zeitpunkt geht die Arbeit richtig los. Marion ist sehr genau (schweizer Gründlichkeit 🙂 ).

Das komplette Grundstück bekommt seine Stromversorgung von einer kleinen Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher auf dem Hausdach. Ich kontrolliere den Stromverbrauch aller Komponenten im Haus und ermittle Einsparpotenziale. So zum Beispiel den Kühlschrank in meinem Appartment. Der ist ziemlich alt und verbraucht entsprechend viel Strom. Marion kauft einen neuen um einiges größeren. Der verbraucht aber nur 2/3 des Stroms des alten Kühlschrankes.

Die Hauptstromfresser aber sind die Waschmaschinen. Deshalb wurde bisher mit maximal 40°C gewaschen. Besser wäre mit 60°C. Eine der Waschmaschinen hat bereits einen Warmwasseranschluß. Das Problem ist das erst bis zu 5 Liter kaltes Wasser fließt bis das warme Wasser an der Maschine ankommt. Wenn man das Wasser vorher am Waschbecken abfließen läßt bis warmes Wasser ankommt verbraucht die Maschine anstatt 950 Watt nur noch 230 Watt (60°C). Für die zweite Waschmaschine bestelle ich ein Vorschaltgerät mit dem man Warmwasser nutzen kann.

Meine Arbeiten in der Zeit sind vielfältig. Ich baue aus Teilen die wir auf dem Müllplatz zusammen gesucht haben einen kleinen Ziegenspielplatz.

Bringe neue Drahtgitter und Sonnenschutznetze an ein Gebäude an.

Baue eine kleine Solaranlage damit in einem Nebengebäude in dem oft Freiwillige wohnen Licht ist.

Repariere Zäune, sammle Unmengen an Steine vom Grundstück, mähe Rasen, Giesse Pflanzen und und und….

Marion ist sehr genau und weiss Ihre Anweisungen durchzusetzen. Das ist auch gut so. Bei der Arbeit mit so vielen Tieren muss sehr auf Hygiene und Ordnung geachtet werden. Allerdings fallen Ihr auch immer kurzfristig Kleinigkeiten ein die gemacht werden müssen. Ich glaube ich werde in den nächsten Wochen noch öfters von dem “Thooommmmaaaas, kannst du mal……” Ruf träumen 🙂

Ehrlicherweise muss ich auch sagen das sie es mit mir auch nicht so leicht hat. In manchen Dingen bin ich wirklich ein Schlury. Viele Dinge vergesse ich einfach.

Ende Mai baue ich endlich das Motorrad wieder zusammen. Leider muß ich dann auf der ersten Testfahrt feststellen das an der Stelle an der ich den Wellendichtring gewechselt habe massiv Öl austritt. Super. Die ganze Arbeit noch einmal.

Abends beim Studium der an dem Motor verbauten Dichtringmaße finde ich den wahrscheinlichen Fehler. Es gibt zwei Dichtringe mit fast den gleichen Maßen nur das der falsche (den den ich eingebaut habe) zur Welle hin 1 mm größer ist, also gar nicht abdichten kann. So ein Fehler ist mir noch nie passiert.

Also wieder auf Teile aus Deutschland warten. Nach 10 Tagen sind die dann da und ich spreche mit Marion ab das ich 3-4 Tage frei bekomme um die Reparatur in einem Rutsch machen zu können.

Als kleines Wunder kann man es schon bezeichnen das ich auch diesmal keine Schrauben übrig behalten habe 🙂 . Ich schaffe es in 3 Tagen das Motorrad zu reparieren. Die erste Testfahrt zeigt, das diesmal die Reparatur erfolgreich war.

Zwei Tage später mache ich eine längere Testfahrt quer über die Insel. Ich bin seit über 4 Monaten hier, habe aber kaum etwas hier gesehen. Ich erwische natürlich mittendrin wieder eine sehr schlechte Straße. Eigentlich habe ich meinem Motorrad versprochen nicht mehr solche Wege zu fahren, als Testfahrt mache ich es dann aber doch.

Mitte Mai erfülle ich mir noch einen Wunsch den ich schon seit längerem habe. Ein großes Tattoo.

Anfang Juli sollen die ersten Freiwilligen Helfer ankommen. Ich beschließe Ende Juni meine Reise endlich fortzusetzen. Inzwischen haben die meisten Grenzen wieder geöffnet. Mein geplanter Weg führt mich zuerst nach Albanien und Montenegro bis nach Kroatien. Ich werde dann über Ungarn noch einmal in den Norden Rumäniens fahren wo Ende August ein Reisendentreffen stattfindet. Danach will ich mir, warscheinlich zusammen mit einer Freundin, Serbien und evtl. den Kosovo ansehen. Planen kann man aber in diesem Jahr nicht wirklich gut. Ich bin diese Coronageschichte inzwischen ziemlich leid.

Hier zum Abschied von Kos noch ein paar Bilder. Ich habe noch nie so viele unterschiedliche wunderschöne Sonnenuntergänge wie hier gesehen.

Besondere Tiere

Die Zeit hier war schön und ich habe neue Freunde gefunden. Danke an Holly, Marion, Rory, Karen und Daisy für die schöne Zeit und das verbessern meiner Englischkenntnisse. Ich werde euch vermissen.

Danke auch noch einmal an Holly für das zweimalige Haareschneiden 🙂

Das rasieren kam kurz danach 🙂

Falls jemand die wunderbare Arbeit von Gasah unterstützen will, hier der Link:

https://www.gasah.ch/deutsch/online-spenden/

Am 28.06. bin ich dann endlich auf der Fähre Richtung Athen. Von dort aus geht es auf direktem Weg zum Peloponnes. Bei Temperaturen bis zu 37°C habe ich keine Lust darauf mir Athen anzusehen. Ich mag Großstädte sowieso nicht.

Ich fahre meistens an der Küste entlang. Die zweite Nacht campe ich wieder wild, wache aber morgens um 5 Uhr bereits auf. Ein Frühstück und Kaffeekochen wird jäh von einer Mückenarmee gestört die sich hungrig auf mich stürzt. Frühstück und Kaffee fallen aus so das ich bereits um 6.30 Uhr zur Besichtigung der Stadt Monemvasia auftauche. Um diese Zeit ist noch niemand unterwegs und es ist etwas gespenstig so alleine durch die Gassen zu laufen. Ich schaue mir allerdings nur die Unterstadt an da ich langsam hungrig werde.

Heißt das jetzt das keine Kurven mehr da sind?

Der Peloponnes ist ein wares Motorradfahrerparadies. Kurve an Kurve auf teilweise sehr schmalen Straßen und wunderbare Ausblicke.

Wie habe ich das Reisen vermisst.

Griechenland – Mein Alltag auf Kos

Griechenland – Mein Alltag auf Kos

Nach meiner Krankheit habe ich fast 2 Wochen gebraucht um wieder normal zu funktionieren. Besonders mit dem Essen musste ich vorsichtig sein. Mit der Zeit fange ich an wieder etwas zu arbeiten, repariere Zäune, installiere und repariere verschiedene Solarlichter usw.

Das Motorrad hatte ich bereits kurz bevor ich krank geworden bin zerlegt.

Bedingt durch schlechtes sehr stürmisches Wetter konnte ich aber dann einige Zeit nicht mit dem Reparieren anfangen.

Teilweise hat es so stark geregnet das aus dem Weg vor dem Haus ein ein Bach wurde.

Ende März fange ich dann das erste mal an das Gras auf dem Gelände zu schneiden. Insgesamt brauche ich 3 Tage dafür und habe anschließend einen ganz schönen Muskelkater.

Die zwei Ziegen auf dem Gelände sind sogar trittsicher auf den Maschendrahtboxen.

Witzig ist auch das Ausführen der Ziegen und des Schafes. Ich komme mir vor wie bei den Bremer Stadtmusikanten. Der älteren Ziege folgen die zweite Ziege und das Schaf und normalerweise ein Hund und eine Katze (sind auf dem folgenden Film nicht mit drauf).

Seit Anfang April bin ich nicht mehr ganz so alleine auf dem Gelände. Holly arbeitet wieder regulär in der Woche und wir fangen gemeinsam an das Gelände auf Vordermann zu bringen. Bei dem Malen hilft manchmal auch Lena, eine Deutsche die hier auf Kos wohnt. Es tut gut auch mal etwas deutsch reden zu können.

Ausserdem fangen wir an wilde Katzen und Hunde zu fangen um diese sterilisieren zu lassen. Auf Kos gibt es Unmengen davon. An jeder Stelle sieht man streunende Katzen.

An einer Stelle mitten im Wald gibt es einen Fütterungsplatz für Katzen. Hier leben auch etliche Pfaue.

Nach dem Einfangen der Katzen werden diese zum Tierarzt gebracht, sterilisiert und dann zur Beobachtung für zweit Tage bei uns überwacht.

Danach werden sie wieder in der Nähe der Einfangstelle freigelassen.

Ich muss gestehen das mir die Einsamkeit auf dem Gelände doch mehr zugesetzt hat als ich dachte. Ich genieße die Gespräche mit Holly und Lena. Die beiden sind super nett und sympatisch. Inzwischen ist mein Englisch um einiges besser geworden und ich komme kaum noch ins stocken wenn ich etwas erzählen will.

Kurz vor Ostern machen wir noch ein Bild für Marion, die Besitzerin des Hauses.

Endlich überwinde ich mich auch mal wieder am Motorrad zu arbeiten. Beim Säubern der vielen Roststellen finde ich dann zwei Rahmenbrüche die geschweißt werden müssen. Super. Ich selbst kann nicht gut schweissen und das Motorrad kann ich im jetzigen zerlegten Zustand nur schwer transportieren.

Rory teilt mir dann eine Adresse mit wo ich nach einem Schweisser fragen kann. Dort angekommen frage ich und bekomme die Auskunft das es kein Problem ist vor Ort zu schweissen und das in einer Stunde jemand da ist. Klasse.

Die eine Bruchstelle war allerdings durch Rost im Rahmen entstanden. Der Schweisser war wirklich fit und hat an der Stelle neues Material aufgebracht. Ich vermute das der Bruch auch durch die hohe Belastung durch die Kofferstrebe entstanden ist. In dem Koffer habe ich fast mein ganzes Werkzeug deponiert und er ist entsprechend schwer. Muss mir überlegen wie ich anders belade und nur leichtere Dinge in den Koffer machen.

Jetzt warte ich noch auf ein Ersatzteil dann kann ich das Motorrad wieder zusammenbauen. Diese Woche werde ich noch die gesäuberten Stellen und den Auspuff mit Lack bepinseln.

Hier noch ein paar Bilder von meiner Zeit hier:

Im Moment gehe ich davon aus das ich hier nicht vor Ende Mai wegkomme. Ende April sollen zwar ein paar der Beschränkungen wegfallen aber ich gehe davon aus das das Reisen dann noch zu schwierig ist. Mal sehen wie es dann weiter geht. Meine ursprünglichen Pläne werde ich auf jeden Fall nicht komplett in diesem Jahr schaffen. Ist aber kein Problem da ich genug Zeit habe.